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Nagl: Wahlkonfrontation im Dom im Berg
Mehr als 400 Grazerinnen und Grazer und mindestens so viele wartende vor der Türe folgten der Einladung von Antenne Steiermark und der am Sonntag erscheinenden Wochenzeitung "der Grazer" zum Höhepunkt des Gemeinderatswahlkampfes. "Welche Partei würden Sie wählen?", mit diese Frage starteten die beiden Moderatoren Walter Mocnik ("der Grazer") und Luis Haas (Antenne Steiermark) die zweieinhalb Stunden dauernde Auseinandersetzung. Am Podium stellten sich die Spitzenkandidaten der derzeit im Gemeinderat vertretenen Parteien, Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP), Vizebürgermeister Walter Ferk (SPÖ), Stadträtin Elke Kahr (KPÖ) sowie die Spitzenkandidatinnen Lisa Rücker (Die Grünen) und Susanne Winter (FPÖ) einer modern konzipierten Diskussionsveranstaltung. Über Videowalls wurden Befragungen von der Straße eingespielt, bei denen die Spannungsfelder innerhalb der Grazer Bevölkerung zu Tage traten. Abgetestet wurde auch, wie bekannt die Kandidatinnen und Kandidaten bei den Grazerinnen und Grazern sind. Es kam schon vor, dass der eine oder andere Befragte vor der Kamera versicherte, Hillary Clinton schon auf einem Wahlplakat in Graz gesehen zu haben. Nach 30 Minuten Diskussion das erste E-Voting des Publikums: Vize-Bürgermeister Walter Ferk gefiel dem Publikum zu diesem Zeitpunkt inhaltlich am besten, gefolgt von Bürgermeister Siegfried Nagl und Wohnungsstadträtin Elke Kahr. Völlig anders die Situation eineinhalb Stunden später, nachdem die beiden Moderatoren ihre Mikrofone an die "Jury" übergeben hatten: Künstler Jörg Vogeltanz, Migrationsbeirats-Vorsitzender Emmanuel Kandem und der Sprecher der Initiative Annenstraße, Kurt Otter, nahmen die fünf Spitzenkandidaten ins Kreuzverhör. Die Themen erstreckte sich vom Verkehr über Arbeit, die Bettler-Problematik bis hin zur Wirtschaft. Dabei wurde so manche Klinge - verbal - gekreuzt. Die abschließende Sonntagsfrage an das Publikum - "Wer wird ihrer Meinung Bürgermeister?" Als klarer Sieger der Konfrontation ging Amtsinhaber Siegfried Nagl mit 37,70 Prozent hervor. Dahinter auf Platz zwei Walter Ferk (32,14 Prozent), gefolgt von Lisa Rücker (15,08 Prozent). Abgeschlagen auf den Plätzen vier und fünf Susanne Winter (10,32 Prozent) und Elke Kahr (4,76 Prozent).

Zeller wollen Eurofighter umdirigieren
17.09.2008 Die massiven Klagen von Zeller Bürgern über den Lärm der Luftwaffe-Maschinen waren gestern Thema bei der Fluglärmkommission. Kommodore Andreas Pfeiffer zeigte Verständnis, betonte aber auch, die Anflugverfahren seien standardisiert. Große Veränderungen seien nicht möglich. Die Rathauschefs der umliegenden Gemeinden, Neuburgs Oberbürgermeister Bernhard Gmehling und Landrat Roland Weigert hatten sich gestern Nachmittag in der Wilhelm-Frankl-Kaserne zur alljährlichen Sitzung der Fluglärmkommission eingefunden. Zunächst erläuterte Jan Gloystein, Kommandeur der Fliegenden Gruppe, den Iststand beim Jagdgeschwader, das derzeit über zehn neue Maschinen vom Typ Eurofighter verfügt. Der hat im Sommer die veraltete Phantom F-4F abgelöst und steht nun in der Kritik der Zeller Bürger (wir berichteten). Ortssprecher Roland Habermeier hatte sich deswegen an OB Gmehling gewandt. Kommodore Andreas Pfeiffer versicherte: "Jede Beschwerde ist ernst zu nehmen." Gleichwohl bleiben die Militärs aber bei ihrer Darstellung, die Lärmbelastung sei geringer geworden. Im Gegensatz zur Phantom starte der Eurofighter ohne Nachbrenner und sei schneller auf Höhe. Außerdem sei die Anzahl der Starts deutlich zurück gegangen. Waren es 1972 noch 13 266, wurde 1992 nur noch 7248 Mal abgehoben, 2005 waren es 2574 und 2007 2395 Starts. In diesem Jahr wurden bis 31. August 1808 Starts aufgelistet, wobei klar ist, dass die Zahl wieder steigen wird auf voraussichtlich 6000. Das Geschwader versucht auch, die Mittagsruhe einzuhalten. Nur in begründeten Ausnahmen dürfe nach Genehmigung durch den Kommodore oder dessen Stellvertreter zwischen 12.30 und 14 Uhr gestartet werden. Das war in diesem Jahr 65 Mal der Fall. Starts nach 22 Uhr gab es seit 2003 überhaupt keinen. In diesem Punkt klafft ein Widerspruch zwischen den Angaben der Militärs und der Zeller Bürger. Auch bei Beerdigungen versucht das JG 74 nach eigenen Angaben nicht durch Fluglärm zu stören. Ein Problem sind die Anflugverfahren. Der EF hat andere Flugeigenschaften als die F-4F und fliegt engere Kurvenradien. OB Gmehling fragte deshalb an, ob nicht wieder wie zu F-4F-Zeiten geflogen werden könne, um Zell zu entlasten. Wie geflogen wird, liegt nach Darstellung von Pfeiffer und Gloystein aber nicht im Ermessen von Piloten oder Geschwader. Die Anflugverfahren seien standardisiert in der gesamten NATO. Das sei notwendig, damit alle Piloten auf allen NATO-Flugplätzen sicher landen können. F 15 und F 16 haben das identische Verfahren wie der Eurofighter. Tornados fliegen wie die Phantom an. "Das ist zwingend erforderlich", betonte der Kommodore. Besiedelte Gebiete würden dabei maximal ausgespart. "Der Eurofighter entlastet ganz deutlich die südlich liegenden Gemeinden." OB Gmehling zeigte Verständnis für die Belange des Geschwaders, betonte aber, die Veränderung werde von den Zellern eben negativ empfunden. "Wir versuchen, den Lärm auf ein Minimum zu reduzieren", versicherte der Kommodore. "Ich habe doch überhaupt kein Interesse daran, auch nur ein Dezibel unnötigen Lärm zu produzieren." Das JG 74 beschäftigt 1000 Soldaten und 300 Zivilangestellte. "Ich habe nirgendwo eine so gute Beziehung zwischen Bevölkerung und Luftwaffe erlebt, wie hier in Neuburg", sagte Pfeiffer, dem an einem fairen Umgang und einer guten Beziehung zu den Gemeinden gelegen ist. Landrat Roland Weigert bot dem Kommodore an, über die jeweiligen Belange des Geschwaders auch in der Bürgermeister-Dienstversammlung zu sprechen. Der Wirtschaftsfaktor JG 74 nämlich ist sowohl Landrat als auch Rathauschefs durchaus bewusst.

Der Zauberarzt
Diese Behandlung bekommen nur privat versicherte Patienten.. alle anderen nur nen Zettel... am grossen Zeh. Ungerechte Welt.

WYD 2008 - Papst Benedikt XVI. an die Bischöfe: habt Vertrau
Papst Benedikt XVI. sagte, er bedauere zutiefst den Schmerz, der den Opfern der sexuellen Missbräuche durch Priester und Kleriker in Australien zugefügt wurde. Der Papst fügte hinzu, dass diese Missbräuche eine„unzweideutige Strafe" verdienen und anerkannte „die Scham, die wir alle empfanden", aufgrund dieser Verfehlungen gegenüber Minderjährigen.„Die Opfer haben Hilfe und Mitleid verdient und jene, die für dieses Böse verantwortlich sind, müssen Gerechtigkeit erfahren", warnte der Papst.In seiner Predigt in der Kathedrale der Stadt wendete sich der Papst an die Seminaristen und den jungen Klerus und versicherte ihnen seine Verbundenheit im Gebet, damit diese Zeit der Reinigung Aussöhnung und eine größere Treue zu den moralischen Gesetzen des Evangeliums bringen möge.Er ermutigte sie, weiterhin nach den höchsten Idealen zu leben und großzügig die eigene Zeit und Energie im Dienst der Kirche einzusetzen.

WYD 2008 - Erholung für Benedikt XVI. in Australien
Drei Tage Erholung und vier weitere mit den Jugendlichen auf dem Weltjugendtag. So sieht das Programm von Papst Benedikt XVI. in Australien aus. Die längste Reise des Papstes ist zugleich das größte Event, das in Australien jemals stattgefunden hat. Auf dem Hinflug im päpstlichen Flugzeug verurteilte der Papst aufs Schärfste den sexuellen Missbrauch durch Priester und versicherte: „Wir werden für die Opfer alles uns Mögliche tun, um zu heilen und zu versöhnen." Nach seiner Landung wurde der Papst in einem Auto zum ‚Kenthurst Study Centre', einem Ausbildungszentrum der Prälatur des Opus Dei gebracht, wo er sich bis zum 16. Juli erholen wird. Der vatikanische Pressesprecher, P. Federico Lombardi, sagte, dass der Papst „absolut ruhig und gelassen" sei. Er feierte eine Heilige Messe und hatte dann Zeit, spazieren zu gehen, zu lesen, seine Reden durchzugehen und über die Vorbereitungen des Weltjugendtages, an dem er ab Donnerstag teilnehmen wird, zu sprechen.